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Vi - Echo of the Past
#1
E: Vi - Echo of the Past
[Bild: icon_post_target.gif]#1 von TW Semnai , 23.10.2012 16:12
Erscheinungsbild:

In ihrer Homid-Gestalt ist Vi 1,72m groß, hat blonde Haare und einen hellen Teint - optisch ein ziemliches Nordlicht. Ihre Augenfarbe bewegt sich irgendwo im Bereich von grau, blau und grün. Vi trägt einfache, zwecksmäßige Kleidung: Stiefel, eine grüne Outdoor-Hose oder Bluejeans, am Oberkörper je nach Wetterlage Spaghettitop, T-Shirt, leichter Kaputzenpulli oder Wollpullover, im Winter auch gerne alles übereinander. Ihre grüne Jeansjacke kommt weit seltener zum Einsatz als der dunkelrote Umhang mit Kaputze, den sie bei Nacht auch gerne als Decke nutzt. Um den Hals liegt meist ein schwarzer Pali. Das in komischen braun-gelb-Tönen gemusterte Schlauchtuch, das zu kurz ist, um vernünftig gebunden zu werden, trägt sie nun in der Tasche oder um den Arm. Ihre blonden Haare sind fast immer zum Zopf gebunden.

Nicht immer, aber noch manchmal trägt sie einen schmalen silbrigen Ring als Piercing im linken Ohrbogen. Die Ketten um den Hals sind geblieben und sind sogar mehr geworden: ein türkisfarbener Skarabäus, ein Zahn an einer Kette mit kleinen knochenweißen Perlen und eine Kette aus Bronzegliedern mit einem Dreiviertelmond aus Speckstein und einer Phiole, in der Bernsteinkörner liegen. Manchmal trägt sie auch einen runden grünen Filzball mit der Glyphe der Fianna, doch dieser scheint unter dem ständigen Formwandeln zu leiden. Den kleinen Finger der rechten Hand ziert ein Kupferring mit einem brauen Stein. Ebenso wie Ascheläufer trägt sie am Arm einen Kupferarmreif, der bei ihr auf einem brauen Stoffstück ruht; der schmale Armreifen, der aussieht, als hätte sie ihn mit acht beim Zahnarzt bekommen, ist verschwunden.

Die Lederarmschienen trägt sie wie die meisten Talens nicht ständig bei sich: eine von beiden zeigt deutlich einen silberweißen Löwen mit blauen Augen, während die jagende Eule auf der anderen nur bei genauem Hinsehen erkennbar ist. Sie trägt zwei Gürtel; einen schlichten, normalen, der für den Sitz der Hose sorgt, und einen breiten aus dunkelbraunem schmiegsamen Leder, an dem eine blaue Ledertasche mit Talens, eine blaue Lederkoppel für den Flachmann und eine schwarze Armeekoppel für restlichen Krimskrams hängen. Der Flachmann, den sie früher zu hohen Anlässen, schockierenden Ereignissen, Wetterumschwüngen, zum Trost, zum Feiern oder einfach nur so hervorgeholt hat, bleibt nun häufiger in seinem Futteral. Sie stößt noch damit an, doch sie ist weniger freigieibig im Umgang mit ihm geworden.


Vi's linke Gesichtshälfte ist über Wange und Stirn mit Brandnarben verziert, die mal mehr, mal weniger deutlich hervorstechen (OT: Je nachdem, wie gut die vermaledeite Schminke hält...). Unter diesem Geflecht ist eine mehrere Zentimeter lange silbrige Narbe zu erkennen, die parallel zum Augenlid läuft und dann im rechten Winkel nach unten führt. Auch am Rest ihres Körpers hat sie mehrere Narben, die prominenteste davon auf ihrem Unterleib.
Anhand bestimmter Verhaltensweisen oder den Kommentaren, die sie manchmal fallen lässt, lässt sich durchaus schließen, dass das von Narben umgegeben Auge nahezu blind ist - sie mag es nicht, wenn man sich ihr überraschend von der blinden Seite nähert, ihr Platz in der Rudelformation ist rechts außen, sie hat keine 3D-Sicht. Auch in der Lupusgestalt legt sie sich immer auf auf die linke Schulter.
Ihr rechtes Handgelenk weißt keine sichtbaren Narben auf, doch von Zeit zu Zeit scheint es heftig zu schmerzen. Meist ist es der Fall, wenn ein Wetterumschwung folgt, es kälter wird oder sie es lange belastet hat. Meist ist es in Homid schlimmer, aber auch bei einem langen Lauf in Lupus kann es passieren, dass sie kurz umknickt und knurrend weiterläuft.

Vi trägt üblicherweise keine Waffen mit sich. Ihr Schwert holt sie nur aus dem Schrank, wenn man damit rechnen kann, dass Klauen nachteilig sein würden.

Andere Gestalten:

Lupus
86 cm bis zur Schulter, dichtes rotes Fell, goldbraune Augen.
Im Nacken ein dunklerer Wirbel. Das Piercing ist im Ohr, die Kette mit dem Zahn liegt eng um ihren Hals an, die restlichen sind ins Fell übergegangen.
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Hispo
1.40m Schulterhöhe, dichtes dunkelrotes Fell, grün-gelbe Augen.
Fell im Rücken/Kruppenbereich ist dunkler, der Wirbel im Nacken sowie Piercing und Zahn-Kette sind vorhanden.
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Crinos
Gut 2,80m groß, dichtes blutrotes Fell, grüne Augen.
Narben im Gesicht und über dem Unterleib sind deutlich erkennbar, Piercing und Zahn-Kette sind vorhanden.
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Glabro
Etwas unter 2 Meter groß, wildere Züge als in ihrer Menschengestalt, grün-blaue Augen.
Gesichtsknochen sind stärker ausgeprägt, die Narben treten deutlicher hervor. Kleidung und Schmuck wie in ihrer Homidgestalt.

Umbra
Als Kind von Eule ist Vi in der Umbra mit großen Schwingen aus weichen Federn gesegnet, mit denen sie fliegen kann. Hin und wieder - vor allen, um Welpen und Kinfolk die Angst zu nehmen, manchmal aber auch, um einen Geisterpakt zu erfüllen - nimmt sie jemanden auf den Rücken und nimmt denjenigen ein paar Meter mit sich.
Die Schwingen verändern ebenso ihre Farbe, wie Vi's Fell das tut, und sind in Lupus rötlich und in Homid fast weiß. Wie alle aus ihrem Rudel haben ihre Flügel eine ziemlich beeindruckende Spannweite, wenn sie sie ausbreitet.

Wesen:
Vi feiert gern und ausgelassen, neigt aber gemäß ihres Fianna-Blutes ebenso zu spontanen Wutausbrüchen oder tiefer Trauer. Sie übernimmt gerne Pflichten und hat ein stark ausgeprägtes Ehrgefühl, dass sich trotzdem nicht von ihrem Humor einschränken lässt: Gerade zu Beltaine und bei Dreiviertelmond ist sie übermütig. Als Galliard liebt sie es zu erzählen, hört aber ebenso gern einer gut erzählten Geschichte zu. Bei schlecht erzählten Geschichten sieht das dann schon anders aus; da muss sie oft an sich halten, um nicht zu explodieren, vor allem wenn ein Galliard sie erzählt.
Sie weiß, was sie kann, und ist stolz darauf.
Sie hat ein Gespür für die Wesen um sie herum und nimmt sich immer Zeit, wenn jemand ihre Hilfe oder Rat benötigt. In diesen Gesprächen hat sie oft genug eine Art an sich, die Leute dazu bringt, mehr zu erzählen als sie eigentlich wollten. Andererseits erzählt sie selbst auch ziemlich freimütig von sich.

Sie lädt eigentlich jeden ein, sie ?Vi? zu nennen, hasst es, wenn man ihren Garounamen mit ?Echo? abkürzt und hat ein ziemliches Problem mit Metis und bestimmten Beißern und Kindern Gaias.
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#2
RE: Vi - Echo of the Past

#2 von TW Semnai , 24.10.2012 10:35

Fähigkeiten

Vi ist für eine Garou sicher keine herausragende, aber eine solide Kämpferin, die sowohl austeilen als auch einstecken kann. Trotzdem ist der Kampf (so gern sie sich hin und wieder austobt) nicht ihre bevorzugte Methode der Problemlösung. Lieber bringt sie die Dinge durch geistige Stärke zum von ihr gewünschten Ende. Dabei hilft ihr neben ihrer raschen Auffassungsgabe auch, dass sie über ein breitgefächertes Wissen verfügt und von vielen Dingen zumindest am Rande mal etwas gehört hat. Zudem kann sie recht charmant sein, wenn sie es darauf anlegt, und weiß, wie sie erreicht, was sie will.

Generell kann man sagen, dass ihr wenig entgeht, vor allem, was die Gefühlsregungen anderer betrifft. Vielleicht dadurch, dass sie als Fianna jede Emotion im Extrem auslebt, hat sie auch für fast alles Verständnis - und was sie nicht versteht, kann sie zumindest nachvollziehen. Neben diesem Wissen hat sie auch umfangreiche Kenntnisse in allem, was mit dem Umbra, Geistern oder Ritualen oder auch Fera oder Untoten zu tun hat. Andererseits kann man das wohl von einem Kind Eules auch erwarten.

Wenn sie einen Moment für sich hat, sieht man sie häufig mit einem Werkstück aus wahlweise Leder oder Holz. Beides scheint sie gleich gut bearbeiten zu können. Ansonsten meditiert sie oft, wobei sie häufig mindestens eine Hand oder die Zehenspitzen ins Wasser steckt (wenn sie sich nicht gleich unter die Dusche zurückzieht - oder wie erklärt man sich sonst Zeiten von locker einer halben Stunde unter heißem Wasser), oder sucht sich einen ruhigen Platz in der Umbra, um Zwiesprache mit ihrem Totem zu halten.
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#3
RE: Vi - Echo of the Past

#3 von TW Semnai , 03.12.2012 14:08

ALLTAG
Vi's Tagesablauf hat wenige Fixpunkte. Einer davon ist das Lied des Zwielichts, dass sie in jeder Dämmerung heult. Am Morgen kommt der Sonnengruß hinzu, am Abend der Mondgruß, und vor und nach jeder Jagd immer das Jagdgebet bzw. das Gebet für die Beute. Am frühen Abend hockt sie sich außerdem gerne in der Umbra hin und plaudert eine Weile mit ihrem Totem, was dann vom rhythmischen Klacken kleiner Knochen begleitet wird.

Ansonsten ist sie ziemlich flexibel, was ihre Tagesplanung angeht. Sie findet immer etwas, um sich die Zeit zu vertreiben. Es macht ihr Spaß, anderen etwas beizubringen, und nimmt sich dafür gerne Zeit. Zu anderen Zeiten sieht man sie häufig mit Leder oder Holz arbeiten und vor allem praktische Dinge für die Septe herzustellen oder Kaputtgegangenes zu reparieren.
Gerne erzählt sie auch Geschichten, vor allem am Abend, wenn alles langsam ruhiger wird. Wenn sie ihre Zeit nicht anders nutzen kann, legt sie sich in Lupus nieder und döst vor sich hin - "Man weiß nie, wann der Wyrm einem den Schlaf gönnt, also nimm ihn dir, wann immer du kannst", ist ihr Motto in dieser Hinsicht. Falls neugierige Welpen oder ratsuchende Cliaths das hinterfragen, erzählt sie von den Tagen in der Löwengrube, in denen man nie wusste, wann der nächste Hinterhalt der Tänzer kommen würde und manche Welpen schon im Stehen einschliefen, weil sie nicht zur Ruhe kamen.

Dass sie kocht, wird man hingegen nie erleben. Salat oder belegte Brote ist das höchste der Gefühle, was Kochkunst angeht.
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#4
E: Vi - Echo of the Past

#4 von TW Semnai , 23.03.2013 21:50

März. Der Wind reißt an den Bäumen und beißt eisig in Haut und Fell. Noch ist der Boden unter den Pfoten hartgefroren, doch der Frühling wird kommen. Erstes zartes Grün kämpft sich durch die Überreste des Schnees, und eine erstarkende Sonne bringt das Eis auf Moor und Wiesen jeden Morgen zum Dampfen und zwingt es zum Rückzug, bis sie selbst den Himmel verlässt. Die Luft ist so sehr mit dem Vorgeschmack des neuen Jahres erfüllt, das man meinen möchte, man könnte ihn mit den Zähnen festhalten, wenn man nur zubeißen würde.
Was wird die Zukunft bringen? Sie spürt den Ruf des Frühlings, den Ruf sich fortzupflanzen, das Leben zu feiern, neue Kraft zu schöpfen. Beltaine ist nahe. Aber der Angriff ist näher.

Vi's Erinnerungen sind bei Tagen weit vor diesem, bei den letzten Stunden, ehe sie erfuhr, was sie wirklich ist. Gibt es etwas, was sie getan hätte, als sie 'Mensch' war, wenn sie all dies gewusst hätte?
Fünf Jahre. Eintausendachthundert Nächte, und ein paar mehr. So viele, die sie verloren hat. So viele, die gekommen sind. Nicht einmal der Boden, auf dem sie steht, ist nun noch derselbe.

Kein Berg, der sie trägt, nur Weite und Moor. Sie hebt die Schnauze in den Wind, trotzt dem Sturm. Ihr Geheul ist klar und tief, sie legt hinein, was sie fühlt: Stolz. Kraft. Trauer um die, die gefallen sind; Freude über die, die noch da sind. Neugier auf das, was kommen wird.

Noch ist der Winter nicht fort. Doch auch der längste Winter kann die Hoffnung auf den Frühling nicht ersticken.
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#5
RE: Vi - Echo of the Past

#5 von TW Semnai , 23.03.2013 22:01

Vi's Alltag am Caern hat inzwischen zu mehr Routine gefunden. Weiterhin ist sie morgens und abends in der Dämmerung unterwegs, um diverse Riten durchzuführen.

An den Tagen ihrer Wache ist sie selbstredend komplett am Caern und tauscht sich regelmäßig mit Herzblut über Dinge bezüglich der Welpen aus oder nutzt die Gelegenheiten und unterrichtet diejenigen Welpen, die gerade mit Wache halten. Auch generell ist der Unterricht für die Welpen eine ihrer Hauptbeschäftigungen. Dennoch versucht sie genau das auf andere Ränge mit aufzuteilen - die Welpen sollen schließlich lernen, mit der ganzen Septe auszukommen, nicht nur mit ihr.

Etwa drei- bis viermal in der Woche erzählt sie abends am Feuer Geschichten; meist hat sie dabei auch etwas Leder oder Holz in der Hand, das sie gerade bearbeitet. Auch die anderen Geister kommen nicht zu kurz: Sie verbringt Zeit mit dem Rudeltotem, ist häufig auf dem Friedhof zu sehen und kümmert sich um einige der abgelegeneren Geister im Bawngebiet.

Die restliche Zeit wird mit allgemeinen Aufgaben und Training verbracht.
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#6
RE: Vi - Echo of the Past

#6 von TW Semnai , 12.12.2013 10:27

Die Affäre um den Metis und die Ankündigung des Weißen Schädels, noch ein paar "Fragen" zu haben, haben bei Vi alte Wunden aufgerissen. In den sechs Wochen zwischen Samhain und dem Besuch war sie angespannt, gereizt und oft in sich gekehrt. Jetzt, da der Besuch überstanden ist, normalisiert sich ihre Lage langsam wieder, aber die Spuren sind noch da.

Wer in den Aufenthaltsraum am Caern kommt, sieht sie manches Mal am Feuer sitzen, ohne etwas zu erzählen. Ist sie in Lupus, dann liegt sie erhöht auf einer Bank, die Schnauze auf die Pfoten gebettet, und starrt ins Leere.
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#7
RE: Vi - Echo of the Past

#7 von TW Semnai , 06.02.2014 18:13

Nach dem Anruf von Rupert zum Januartreffen im Weißen Schädel ist Vi wieder voll in den Kümmermich-Modus zurückgefallen. Sie reist viel zwischen WS und Hamburg herum. Im Norden kümmert sie sich um die Aufgaben, die anstehen: Meike unterrichten, Pflichten anderer Garou mit übernehmen, mit dem zukünftigen Warderrudel auf diverse Situationen trainieren. Talens bauen, Geisterpakte pflegen, Erkundungen einziehen. Und nicht zuletzt verbringt sie viel Zeit am Friedhof.

Trotz dieser Aufgabenvielfalt kann man sie immer mal wieder im Aufenthaltsraum auf einer Bank oder draußen auf dem Holzstapel finden, wo sie entweder sitzt und nachdenklich ins Leere starrt oder in Lupus vor sich hin döst. Wenn sie am Caern richtig schläft, dann nur in einem der Betten. Und selbst dann sieht man sie oft auch mitten in der Nacht aufstehen und irgendwelche Dinge tun - und das ist seltener mit Leder arbeiten und dafür häufiger Schattenkämpfe, oder in Lupus lange umherzustreifen.
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#8
RE: Vi - Echo of the Past

#8 von TW Semnai , 14.01.2015 12:47

JANUAR 2015
Nach der Bestattung von Bullet-Proof hat sich Vi's Fellfarbe verändert. In Lupus und Hispo liegt nun ein dunkler Schatten über ihren Schultern. Manchmal sieht man in Homid ein Cape aus schwarzem Fell an derselben Stelle liegen, das auch in Glabro, aber nicht in Crinos zu sehen ist. Die Schließe besteht aus einer Reihe von fünf schwarzen Klauen mit Patronen dazwischen.


FEBRUAR 2015
Als sie vom Imbolc-Fest zurückkehrt, trägt sie am Hals eine Tätowierung in Weiß und Silber. Die ersten Wochen über fährt sie mit der Hand immer wieder an die frische Narbe, die sich häufig bemerkbar zu machen scheint. Der weiß-silberne Fleck ist in jeder Gestalt zu sehen, manchmal als heller Schimmer im Fell, in Homid und Glabro als deutliche Tätowierung. Es sind Glyphen, so viel kann man stets erkennen; auch wenn Vi gerade im Februar häufig einen Schal über der frisch geheilten Haut trägt.

Seit sie aus Irland zurückgekehrt ist, hat sie eine Begleiterin: Eine junge Hündin mit grau-rotem Fell, schwarzen und silbrigen Abzeichen, die sich weder wirklich hündisch noch richtig wölfisch verhält. Der Aura des Caerns scheint sie sich ebenso wenig bewusst zu sein wie dem Zorn der Anwesenden - oder sie ignoriert es einfach schwanzwedelnd. Vi hat sie Tara genannt, nachdem "Terra" vorgeschlagen worden war.
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#9
RE: Vi - Echo of the Past

#9 von TW Semnai , 19.01.2015 13:30

Riten

Vor und nach jeder Jagd führt Vi das Jagdgebet bzw. das Gebet für die Beute durch. Tatsächlich jagt Vi häufig, teilt ihre Beute aber immer mit den anderen am Caern oder mit Geistern, falls es sich um Opfergaben handelt. Begleitung ist ihr willkommen, sie achtet aber auf die Durchführung beider Riten und setzt das notfalls auch durch.

Die kleinen Riten des Tages - Mondgruß, Sonnengruß und Lied des Zwielichts - führt sie täglich durch.

Sie zieht sich regelmäßig zurück, um den Ritus der Fetischpflege durchzuführen, doch dabei duldet sie keine Zuschauer.

Der Ritus der Verehrung wird von ihr für Eule angewendet, immer nachts.
Seit dem Sommer wendet Vi den Ritus regelmäßig auch für Löwe an. Dazu zieht sie sich in die wilderen Gebiete des Protektorats zurück, vor allem an Stellen mit viel hohem Gras. Sie jagt Beute und bringt diese Löwe dar.
Den Ritus der Verehrung kombiniert sie fast immer mit Gaias Atem und den Knochenrhythmen.
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#10
E: Vi - Echo of the Past

#10 von TW Semnai , 04.10.2015 13:36

Herbst 2015

Nachdem Nat sich vom Rudel losgesagt hat, ist Vi anzumerken, dass sie mit diesem Einschnitt hadert. Sie verbringt mehr Zeit mit der Septe und weniger alleine unterwegs. Nur wenn sie in düsterer Stimmung ist, streift sie noch alleine umher. Nur ihre Rudelbrüder können sich ihr dann anschließen, jeden anderen knurrt drohend sie weg... meist wandert sie dann doch alleine umher.

Wenn sie nicht gerade unterrichtet, ist sie mehr als sonst in ihrer Wolfsgestalt. Gerade in den Abendstunden liegt sie häufig in Lupus im Wohnzimmer. Wer sich zu ihr setzt, wird mit einem kurzen Klopfen der Rute zur Kenntnis genommen. Auch sonst ist ihr Verhalten noch etwas wölfischer: Im Vorbeigehen berührt sie die Personen um sich herum oft ganz kurz, als müsse sie sich vergewissern, dass sie wirklich da sind. Missbilligung wird oft als leises Knurren ausgedrückt, selbst wenn man gerade beim Teetrinken und Kartenspielen ist.

Durch den Weggang von Nat und den Tod von Schleichender Schlag ist die Septe geschwächt und Vi versucht, so viel aufzufangen wie sie nur kann. Andererseits versucht sie sich selbst zu zügeln und auch die anderen machen zu lassen. Wenn sie irgendwann selbst stirbt, darf kein Loch entstehen, dass niemand füllen kann.
Mit dem kommenden Herbst scheint ihr der Gedanke an den Tod leichter in den Sinn zu kommen. Je kälter es wird, desto eher holt sie das schwarze Cape heraus und sitzt, darin und in ihrem Mantel gehüllt, draußen. Manchmal macht sie Anspielungen, dass ihre Fostern-Prüfung in diesem Herbst fünf Jahre her ist ... und dass Nat und Bullet-Proof mehr als alle anderen dafür gesorgt haben, dass sie die Nachwirkungen überstanden hat.

Aber - sie ist Fianna. So düster und grüblerisch sie in einem Moment ist, so gut gelaunt kann sie im nächsten sein. Durchgehend kümmert sie sich um die Welpen, und wann immer jemand da ist, der von ihr Wissen haben will, geht es ihr eigentlich immer gleich besser. Ob sie mit Kalle trainiert oder mit Kian, oder ob Chris und Noah noch etwas wissen wollen, ist dabei eigentlich egal. Sie plaudert mit ihnen allen gerne, und Tara als nicht-Garou bekommt ohnehin immer besondere Aufmerksamkeit und Geduld ab.

Und manches Mal balgt und tobt sie dann doch ganz ausgelassen.
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