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Im Welpenhort. - Druckversion

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Im Welpenhort. - TWLars - 04.12.2021

Zur Zeit sind ja die Welpen noch im Rudelhaus der Wahrheitssucher. 
Ich würde vorschlagen, dass jeder mal eine Beschreibung des Standartverhalten seines Charakters hier postet, um etwas Farbe in den Hintergrund zu bringen. 
Die Rudelhaus Beschreibung ist hier..
http://www.dodenwacht.de/showthread.php?tid=197&pid=622#pid622


Im Welpenhort. - TWLars - 04.12.2021

Ich fange direkt an. 

OG ist während seiner Zeit im Rudelhaus darum bemüht, die Welpen mit Trainingseinheiten, vor allem im Kampf, auf Trap zu halten. 
Den theoretischen Unterricht überlasst er Killswitch oder Vi, außer bei Enya, mit der er oft längere Spaziergänge unternimmt oder in irgend einem Zimmer sitzt und sich mit ihr unterhält. Leute die ihn gut kennen oder eine hohe Empathie haben, erkennen eine für ihn untypische Zugewandtheit ihr gegenüber. Für alle anderen, verbringt er einfach nur mehr Zeit mit ihr als mit den anderen Welpen und nimmt sie häufiger mal in den Arm oder berührt ihre Schulter als er es bei anderen tut. (Außer bei Vi, wo das häufiger vorkommt) Gelegentlich können Frühaufsteher ihn in Lupus vor ihrer Tür schlafen sehen. 
Wer an seinem Zimmer vorbei kommt, hört häufig eher ruhige, melancholische Musik.
Wenn er sich durchs Haus bewegt, macht er quasi keine Geräusche, was häufig dazu führt, dass er plötzlich in der Tür zu stehen scheint, als wäre er aus dem Boden gewachsen.
Sollte einer der Welpen mal im Lupus im Haus rum streunen, fällt auch auf, dass es im ganzen Haus keine Geruchsspur von ihm gibt.

Tagsüber ist er häufiger unterwegs und kommt nicht selten mit blutiger Kleidung aber fast immer unverletzt Heim.
Morgens trainiert er immer Keller oder, was öfters vor kommt, draußen. Meist mit Axt und kurzer Waffe oder Axt und Klaue. Er kann aber wohl ausgezeichnet mit so ziemlich jeder Waffe umgehen. 
Wurfmesser sind auch dabei.
Er scheint im Kampf wirklich gut bewandert zu sein.

Er ist allgemein sehr ruhig und antwortet im Normalfall auf alle Fragen die man ihm stellt. In kleinen Gruppen macht er gerne Scherze, wobei die Menge bei einer steigenden Menge Fianna im Raum auch ansteigt. 
Wobei er schlechte Nachrichten oft kommentarlos, oder mit Sarkasmus und einer flammenden Wut in den Augen annimmt. 

Nachts sitzt er oft auf dem Dach, wobei es keine Leiter herauf gibt, und schaut in die Sterne.
Er sitzt wenn es stürmt oft, oder gewittert immer dort oben, wobei er danach nicht nur nass, sondern auch schlecht gelaunt oder melancholisch ist. An solchen Tagen, antwortet er nur sehr einsilbig auf Frage und ist leichter reizbar.


RE: Im Welpenhort. - Anna-Lena - 06.12.2021

Wenn nicht gerade irgendein Kampftraining seitens OG oder der Jagdmeute ansteht, genießt Enya es die Ränge mit allerlei Fragen löchern zu können oder sich auch einfach nur mit ihnen zu unterhalten.

In ruhigeren Phasen sieht man sie des öfteren in Lupus am Rand des Waldes herumstreifen oder auf der Terrasse liegend die vereinzelten Sonnenstrahlen genießen, die es noch durch das nebligen Grau schaffen.
Sie freut sich allerdings fast immer über Gesellschaft, gerade mit Vi und noch öfter mit OG ist sie häufig in Gespräche vertieft.

Nur selten zieht sie ausdrücklich die Ruhe, der Gesellschaft anderer vor. Meistens sitzt sie dann in der Nähe des Kamins und kritzelt nachdenklich in ihrem, in Leder gebundenen Buch herum, nur unterbrochen von gelegentlichem genervten Schnaufen oder impulsiven Herausreißen von Seiten, welche dann umgehend ihren Weg ins Feuer finden.
Versucht jemand ungefragt einen Blick in das Buch zu werfen, reagiert sie erst ungehalten und bei wiederholten Vorfällen mit zunehmend kürzerer Zündschnur.


RE: Im Welpenhort. - TW Semnai - 08.12.2021

Vi genießt es, die Welpen um sich zu haben. Das sagt sie, und das zeigt sie auch. Mit allen dreien verbringt sie gerne Zeit und steht für Fragen immer bereit - und auch für Wünsche nach Trainingskämpfe, wenn Tom sich dringend austoben muss. Allerdings steht sie deutlich weniger darauf und gibt auf Nachfrage auch direkt zu, dass sie einfach nicht gerne gegen Verbündete kämpft. Bei diesen Aussagen und bei so machen anderen besteht je nach Tagesform ein gewisses Risiko, dass sich ihre Stimmung verdüstert oder sie trauriger wird. Etwas, das sie meist nicht zulässt, dass es zu hoch schwappt, aber mit etwas Aufmerksamkeit und Empathie bekommt man das durchaus mit.

Empathie ist ihrerseit das, was Vi im Überfluss hat. Sie beobachtet die Wesen um sich herum sehr genau und kann diese oft sehr gut lesen. Was sie auch sehr gut kann, sind die Dinge, die man wohl gemeinhin garoutypisch finden könnte: Kämpfen und Jagen, Geschichten erzählen und Singen, Wissen über Geister und Umbra und Sagenwesen. Außerdem hat sie eine große Bandbreite an Hobbys, die sie pflegt. Leder, Holz, Stein, Stahl, da ist nichts vor ihr sicher, und wenn sie damit durch ist, braut sie was. Tätowieren kann sie auch, wie sie mal erwähnt.

Vor allem aber ist sie die Alpha einer Septe an der Front und eines sehr berühmten Rudels, und seit Killswitch die Welpen mit übernimmt und sie ihre Zeit weniger aufteilen muss, merken die Welpen, dass das harte Arbeit ist. Vi kennt Gott und die Welt, telefoniert viel, schickt Botengeister, begrüßt Gäste auf der Durchreise und hält insgesamt Kontakt zu einem riesigen Netzwerk aus Garou, Menschen, Geistern und denen, die unter 'divers' rangieren müssen. Sie bespricht mit dem Warder die Wachschichten und mit dem Wyrmfoe das Vorgehen, plant mit dem Ritenmeister, welche Fetische, Riten und Talens in der Septe gebraucht werden, tauscht sich mit OG über aufgetauchte Bedrohungen aus, die irgendwo in Europa aufgeploppt sind und quatscht am Telefon mit Nat oder Gefions Hieb, um die beiden eng alliierten Septen besser zu koordinieren.
Und natürlich pflegt sie ihre Kontakte zu den Geistern der Septe: zum Caernfeuer, indem sie jeden Tag mindestens eine kleine Geschichte erzählt, die Wölfe, in dem sie mit ihnen zusammen jagt, der Erdelementar, indem sie ihm Steine mitbringt, wenn sie ein neues Gebiet erkundet...

Vi zeigt ihre Gefühle normalerweise sehr offen und berührt die Personen um sie herum gerne. Sie ist gern in Lupus, vor allem in den Abendstunden, und schläft mitunter auch in dieser Form vor dem Kamin ein. Sie mag es, in Lupus herumzutoben und freut sich, wenn die Welpen ihre Scheu vor der Form verlieren. Unter den Welpen versucht sie keine Favoriten zu haben - klar, Enya ist von ihrem Stamm, aber Narviks Begeisterung für Technik und IT steckt sie an und fasziniert sie, und Toms endlose Energie ist einfach umwerfend und spornt sie an.


RE: Im Welpenhort. - LukasK - 18.04.2022

Als Welpe nimmt Narvik natürlich an allen geforderten Trainingseinheiten der Ränge teil. Zu Geschichtserzählungen am Kamin gesellt er sich immer gerne, auch wenn der Neumond sich nach besten Möglichkeiten unauffällig in eine dunkle Ecke des Raumes schiebt. In seltenen Fällen leistet er Enya auf Streifzügen im nahegelegenen Wald Gesellschaft, um in Lupus seine Verbindung zum Wolf zu stärken.

Unabhängig davon ist unschwer vorstellbar, dass man Narvik nicht oft außerhalb seines Zimmers antrifft. Von dort aus dringen nicht viele Geräusche nach außen, ein elektronisches Pipsen, das gelegentliche Klappern von Werkzeugen, das Rauschen von Lüftern. An manchen Abenden könnte man mit etwas Glück das sanfte Klingen von metallischen Saiten wahrnehmen. Abgesehen davon ist als eindeutiges Lebenszeichen das monotone Klackern einer Tastatur zu vernehmen, welches bis tief in die Nacht hörbar ist.
Über das, was dort hinter verschlossener Tür geschieht, redet er nicht wirklich. Manchmal kann man den Welpen mit einer Platine und einigen Drähten in der Hand erwischen, wenn er mal wieder an einem seiner Projekte weiterarbeitet und äußerliche Einflüsse testen muss.

Seit einiger Zeit ist Narvik auch hin und wieder in der Garage anzutreffen, auch wenn er  dort und auf dem Weg von dort zurück in sein Zimmer meist etwas niedergeschlagen wirkt.